Hautpilz (Mykose)

Von dieser Plage können fast alle Haus- und Nutztierarten befallen werden.

Die Pilzsporen sind mikroskopisch kleinen Organismen, die sich im Fell und auf der Haut ansiedeln. Ruck zuck entstehen so tausende von Pilzsporen, die natürlich der Weiterverbreitung dienen.

So wird die Erkrankung von Tier zu Tier, vom Tier auf den Menschen und vom Menschen aufs Tier übertragen! Die Übertragung erfolgt auch über Gegenstände, die im Umfeld befindlich sind.

Typische Hautveränderungen bei den Tieren sind kreisrunde haarlose Stellen, die hauptsächlich am Kopf, am Hals, in Ohr - Nähe oder an den Gliedmassen zu finden sind. Oft mit Schuppen oder Verkrustungen und in Richtung Fell dann mit einem roten, entzündeten Rand. Natürlich können diese Veränderungen mit Juckreiz verbunden sein.

Bakterien finden hier einen Angriffspunkt und können die Erkrankung nochmals komplizieren. Bei solchen Hautveränderungen sollte man also umgehend den Tierarzt aufsuchen.

Ist ein Mensch betroffen, beginnt die Erkrankung meist mit einem rötlichen, linsengrossen schuppigen und juckenden Fleck, der meist an Unterarmen, Beinen oder im Gesicht, der Fleck breitet sich nach aussen aus, während die Mitte abheilt. Ohne Behandlung entstehen immer mehr solcher Herde, die sich ab irgend einem Zeitpunkt miteinander verbinden können. Auch die behaarte Kopfhaut wird betroffen.

Für Tier und Mensch stehen zahlreiche Medikamente zur Verfügung. Wobei der Pilz natürlich im Vorfeld bestimmt werden muss. Die Heilung kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Auf besondere Hygiene ist während dieser Zeit vermehrt zu achten.

Keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen - von alleine verschwindet solch ein Pilz nicht!
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